03.02.09 PM Ausschreibungen korrekt?

Sind die Ausschreibungen für den Ausbau korrekt gelaufen?
Wer kreditiert?

Wie aus der Presse – z.B. FR vom 31.1.09 – zu entnehmen war, will Fraport zum Ausbau „Dampf machen“.
Die Fraport will mit Gewalt Tatsachen schaffen, um bei der Hauptverhandlung vor dem VGH im Sommer wie Hase und Igel zu sagen, seht her wir sind schon da. Zurück geht nicht mehr.

Das Gesamtprojekt, ob 3 oder 4 oder wie viel Milliarden Euro Kosten auch immer, muss nach gültigem Recht europaweit ausgeschrieben werden. Aufträge können erst nach diesen Vergaberichtlinien beauftragt werden. Da gibt es auch keine Ausnahmen für Fraport.

Große Baukonzerne werden sich den „Kuchen“ untereinander aufteilen. Wo da die „heimischen“ mittelständigen Betriebe bleiben kann man sich an zehn Fingern abzählen.

Werden bei dem Projekt nicht auch Steuergelder verbraten? Wer kontrolliert das und informiert die Öffentlichkeit, also uns steuerzahlende Bürger. Wie der Name schon sagt, wir „bürgen“!

Fazit: Keine Wertschöpfung für die Region!

Wer kassiert eigentlich nach Fertigstellung aller Baumaßnahmen den Gewinn aus dem höheren Immobilienwert der Flughafenanlage? Fließt der zurück an uns oder profitieren nur die Aktionäre?

Jedem Bürger wird täglich ins Ohr trompetet: Wir haben eine Finanzkrise, Bankenkrise, Wirtschaftskrise und was noch alles. „Schutzschirme“ müssen mit Steuergeldern aus dem Boden gestampft werden; Banken müssen verstaatlicht werden, damit „wieder Kredite fließen können“; der „verpönte“ Staat (wir Bürger) muss einspringen. Hat sich da schon jemand mal Gedanken gemacht, wo die Fraport ihre notwendigen riesigen Kredite herbekommt? Wie werden diese abgesichert?
Fragen über Fragen.

Lediglich Fraport, lebend als einziges Unternehmen auf der Insel der „Wirtschaftsglückseligen“, treffen keine dieser Krisen.
Das Dreigestirn Koch/Lufthansa/Tiefensee halten schützend ihre Hand über der ach so gebeutelten Fraport!!

Frank Zimmermann
Vorstandsmitglied